| Flammen |
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Vorgemischte Flammen Bei der vorgemischten Flamme vollzieht sich die Durchmischung des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft vor dem Zünden, so dass die Verbrennungsintensität maximal ist. Beispiele dafür: Lötlampe, Bunsenbrenner Diffusionsflammen Bei der Diffusionsflamme tritt die Verbrennungsluft erst vom Rand der Verbrennungszone in die Flamme ein und vermischt sich aufgrund der Diffusion mit dem Brennstoff. Beispiel: Kerzenflamme. Je nach der Strömungsgeschwindigkeit in den Flammen unterscheidet man laminare und turbulente Flammen. Die bei turbulenten Flammen auftretenden Verwirbelungen (Turbulenzen) steigern die Verbrennungsintensität der Diffusionsflamme und geben ihr den Charakter einer vorgemischten Flamme. Bei Bränden können verschiedene Übergänge zwischen laminaren und turbulenten Diffusionsflammen auftreten.
Flammfärbung Fast jeder Feuerwehrmann kennt die typisch blau-grüne Verfärbung der Flammen bei Bränden des Isoliermaterials von Kupferleitungen. Viele Elemente, besonders Metalle, geben charakteristische Flammenfärbungen. Auch die Pyrotechnik nutzt diese Eigenschaft zur Herstellung bengalischer Lichter. Hier die einige oft verwendete Stoffe und deren Färbung:
Flammtemperaturen Flammen können sehr hohe Temperaturen aufweisen. Die Temperaturangaben rechts in der Grafik sind in Grad Celsius angegeben. Es spielt dabei eine Rolle, ob eine Flamme in der Umgebungsluft brennt, oder ob dem brennbaren Gas noch reiner Sauerstoff beigemischt wird, wie das beim Schweissen der Fall ist. Wie man in der Grafik ebenfalls erkennen kann, sind die erreichten Temperaturen mit zusätzlich zugeführtem Sauerstoff wesentlich höher. Es handelt sich hier um praktisch erreichbare Temperaturen. |
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Februar 2009 um 09:26 Uhr |