| Zündung |
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Flammpunkt brennbarer Flüssigkeiten, Zündzeitpunkte ihrer Dämpfe Flüssigkeiten können nicht brennen (Das ist keine Aufforderung, dass Sie zukünftig ihren Gartengrill mit Diesel löschen sollen). Erst die Dämpfe der Flüssigkeit sind brennbar. Eine Flüssigkeit kann aber erst ab einer gewissen Temperatur genügend Dämpfe entwickeln, die fähig sind, ein brennbares Dampf-Luft-Gemisch zu erzeugen. Diese Temperatur nennt man Flammpunkt (in der Grafik blau dargestellt).
Der Zündpunkt (in der Grafik rot dargestellt) gibt diejenige Temperatur an, die mindestens nötig ist, damit sich die Gase einer brennbaren Flüssigkeit in Berührung mit Luft von selbst entzünden können. Es ist zum Beispiel nicht möglich, Dieselöl oder Heizöl (siehe Grafik) zu zünden, solange die Flüssigkeit noch unter 65°C ist. Unterhalb dieser Temperatur bilden sich keine brennbaren Gase. Schüttet man einen Liter Heizöl in ein Pfanne und erhitzt die Flüssigkeit auf 250°C, so zündet sie sich selbst. Zündpunkte und Zündbereiche einiger Gase und Dämpfe Gemische von Gasen, Dämpfen oder Stäuben mit Luft zünden nur in einem begrenzten Mischungsverhältnis, das als Zündbereich bezeichnet wird. Unterhalb der unteren Zündgrenze herrscht Luftüberschuss, also zuwenig des Stoffes, der brennen soll und zuviel Luft. Oberhalb der oberen Zündgrenze herrscht Luftmangel, also zuwenig Luft für eine Verbrennung.
Auffällig in dieser Grafik sind die Stoffe Acetylen, Kohlenoxid und Wasserstoff. Sie brennen beinahe bei jedem Mischungsverhältnis. Sie sind also hoch entzündlich und daher geht von ihnen ein besondere Gefahr aus. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Februar 2009 um 09:26 Uhr |